Die Lingualtechnik – Keiner sieht´s, keiner merkt´s

Zu unserem breit gefächerten Leistungsspektrum der modernen Kieferorthopädie zählt auch die „Linguale Orthodontie”. Diese bezeichnet die Zahnregulierung mit einer festen Zahnspange, die an der Innenseite der Zähne befestigt ist. Diese spezielle Technik basiert auf den gleichen Grundlagen wie die Multibracket-Zahnspangen, stellt jedoch in der praktischen Durchführung sehr viel höhere technische, apparative und zeitliche Anforderungen an den Kieferorthopäden.

Die Apparatur besteht aus kleinen, abgeflachten Brackets, die mit einem speziellen Übertragungsverfahren auf die Innenseite Ihrer Zähne geklebt werden. Durch die Riegel werden elastische Bögen geführt, genau wie bei der herkömmlichen festen Spange. Ihr Vorteil: Bei normaler Mundöffnung, zum Beispiel beim Essen und Sprechen, wird von der Apparatur nichts zu sehen sein!

Ihre Mitarbeit ist wichtig: Eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung ist Ihre perfekt ausgeübte individuelle Mundhygiene. Dies erfordert ein spezielles Training – unser Prophylaxe-Team unterstützt Sie selbstverständlich gerne dabei.

Wie sehr bin ich durch die Apparatur beeinträchtigt?

Nach einer Eingewöhnungszeit, die einige Tage dauern kann, bemerken Sie die Apparatur nicht mehr. Anfängliche Beschwerden betreffen die Zunge und damit die gute Aussprache. Nach der Eingewöhnungsphase können Sie zu Ihren normalen Essgewohnheiten zurückkehren. Es ist jedoch ratsam, während der Behandlung auf klebrige und faserige Nahrung zu verzichten, da die Anlagerungen nur mit Aufwand entfernt werden können und harte, faserhaltige Nahrung auch zum Bruch der Brackets führen kann.

Wie häufig muss ich zum Nachstellen der lingualen Spange kommen?

Unser Kieferorthopäden-Team empfiehlt Ihnen, alle vier bis sechs Wochen zum Nachstellen zu kommen. Sollten Sie vor Ihrem nächsten Termin Probleme mit der lingualen Apparatur haben, rufen Sie uns bitte an. Wir stellen Ihnen umgehend einen SOS-Termin in unserer Praxis vor Ort zur Verfügung.